Unser Pflegekonzept

wDomu – Ihr Pflegedienst ist ein ambulanter Pflegedienst, dessen Gründung auf Herzlichkeit, Ganzheitlichkeit, hoher Fachlichkeit und einem tiefen Pflegeverständnis basiert. Die Integration verschiedener Sprachen, Sitten und Kulturen spielt für uns eine wichtige Rolle. Individualität und ein selbstbestimmtes Leben liegen uns besonders am Herzen.

Unser Pflegeverständnis

Selbstbestimmung

Die Selbstbestimmung im häuslichen Umfeld ist das zentrale Ziel des Pflegedienstes wDomu, der unsere Kunden*innen darin unterstützt, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben.

Das bedeutet:

  • Einbeziehung der Kunden*innen
    Unsere Kunden*innen sollen in alle Entscheidungen bezüglich ihrer Pflege einbezogen werden. Es ist uns besonders wichtig, unsere Kunden*innen über alle Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, damit sie die Möglichkeit haben, ihre Pflege aktiv mitzugestalten. Bei Sprachbarrieren informieren und beraten wir mehrsprachig.
  • Selbstbestimmung fördern
    Die Pflegeplanung orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen und fördert deren Entscheidungsfreiheit und Selbstständigkeit. Der Erhalt der Lebensgewohnheiten ist uns besonders wichtig, deshalb zielt die Pflege darauf ab, die alltäglichen Routinen und Gewohnheiten der Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu erhalten, um ein Gefühl von Normalität und Kontinuität zu schaffen.

Individualität

Unser Pflegedienst versteht die Individualität eines Menschen als einzigartig. Wir erkennen und respektieren die Unterschiede in Persönlichkeit, Lebensgeschichte, kulturellem Hintergrund und persönlichen Bedürfnissen. Wir bieten eine individuelle Pflege, die auf die Besonderheiten und Wünsche des Einzelnen abgestimmt ist.

  • Grundprinzipien der Individualität in der Pflege
    Jeder Mensch wird als einzigartiges Individuum betrachtet, dessen Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse respektiert werden. Diese Haltung bestimmt alle Interaktionen und Pflegehandlungen.
  • Individuelle Pflegeplanung und -durchführung
    Die Pflegeplanung und -durchführung orientiert sich an der individuellen Biografie, den Präferenzen und Ressourcen des Pflegebedürftigen. Wir führen, wenn gewünscht, eine biographische Anamnese durch, erheben die Lebensgeschichte und Erfahrungen der Kunden*innen, dies hilft uns die Wünsche und Bedürfnisse besser zu verstehen und Vorlieben und Abneigungen zu berücksichtigen. Die persönlichen Pflegeziele werden gemeinsam mit den Kunden*innen und ggf. deren Angehörigen definiert. Diese Ziele spiegeln die individuellen Wünsche und Bedürfnisse wider und dienen als Grundlage für die Pflegeplanung. Unsere Pflegepläne werden nicht starr erstellt, sondern flexibel gestaltet, um auf Veränderungen im Zustand oder den Wünschen der Kunden*innen reagieren zu können.

Eine respektvolle und wertschätzende Pflegebeziehung ist für uns selbstverständlich!

Unser Pflegepersonal zeigt Einfühlungsvermögen und Respekt gegenüber den Gefühlen, Überzeugungen und Gewohnheiten der Kunden*innen. Eine offene und respektvolle Kommunikation ist für uns entscheidend und sehr wichtig, daher nehmen wir uns Zeit und hören zu, um Ihre Anliegen und Sorgen zu teilen.

Integration unterschiedlicher Sprachen, Sitten und Kulturen

In unserem Pflegedienst verbinden wir sprachliche Vielfalt und kulturelle Sensibilität zu einem herzlichen Zuhause für unsere pflegebedürftigen Menschen. Unser Anspruch ist es, eine unterstützende Umgebung zu schaffen, die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte willkomme

  • Kulturelle Sensibilität
    Unsere Pflegekräfte sind in interkultureller Kompetenz geschult, um respektvoll und sensibel mit kulturellen Unterschieden umzugehen. Dazu gehören religiöse Bräuche, Sitten, Ernährungsgewohnheiten und Familienstrukturen.
  • Sprachliche Unterstützung
    Wir sind ein mehrsprachiges Team, das vier verschiedene Sprachen spricht und zusätzlich mit Sprachübersetzungs-Apps arbeitet.

Aktivierende Pflege

Eine aktivierende Pflege ist für uns von großer Bedeutung, wir legen sehr viel Wert darauf, unsere Kunden*innen in ihrer Selbstständigkeit und Eigenaktivität zu fördern. Anstatt Tätigkeiten vollständig zu übernehmen, unterstützen und motivieren wir Sie, so viel wie möglich selbst zu tun. Dadurch wollen wir die körperlichen, geistigen und emotionalen Fähigkeiten erhalten oder verbessern und die Lebensqualität steigern.

  • Ressourcenorientierung
    Die Pflege orientiert sich an den vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen. Statt Defizite in den Vordergrund zu stellen, werden individuelle Stärken und Potenziale erkannt und gefördert.
  • Motivation und Ermutigung
    Unsere Pflegenden ermutigen und unterstützen die Betroffenen, Aufgaben selbst zu übernehmen. Wir geben nur so viel Unterstützung, wie unbedingt notwendig ist.Wir helfen, fördern aber wenn nötig in ihrer Selbstständigkeit.Unsere Kunden*innen werden aktiv in Entscheidungen einbezogen, die ihre Pflege betreffen. Je nach Zustand sind der aktivierenden Pflege auch Grenzen gesetzt, so dass je nach gesundheitlicher und psychischer Belastung eine kompensatorische Übernahme der Pflege notwendig ist.

So setzen wir die Pflege um

Bezugspflege

Die Bezugspflege ist ein zentrales Element unseres Pflegekonzeptes. Mit der Bezugspflege wollen wir den Vertrauensaufbau zwischen Pflegebedürftigen und Angehörigen fördern. Unser Pflegedienst ermöglicht es, die interkulturellen Sprachbarrieren anhand unserer mehrsprachigen Mitarbeiter*innen zu überwinden und eine entsprechende Unterstützung zu gewährleisten.

  • Kontinuität in der Pflege
    Bereits beim Erstgespräch achten wir darauf, welche Mitarbeiter*innen am besten zu den Pflegebedürftigen passen. Dabei achten wir unter anderem darauf, dass die Sprache und Kultur der Kunden*innen berücksichtigt werden. Unsere Kunden*innen werden dann einer Tour zugeordnet, die meistens von zwei Pflegekräften gefahren wird, diese gelten dann als Bezugsperson.
  • Vertrauen aufbauen
    Durch den regelmäßigen Kontakt entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen unseren Kunden*innen und unseren Pflegekräften, das eine offene Kommunikation und Verständigung fördert. Wenn die Pflegekraft dieselbe Sprache spricht oder eine ähnliche kulturelle Herkunft wie unsere Kunden*innen hat, können Missverständnisse vermieden werden und die Kommunikation wird erleichtert. Dies soll dazu führen, dass sich unsere Kunden*innen wohler und sicherer fühlen, um die Qualität der Pflege zu verbessern.

Zusammenarbeit mit Angehörigen und anderen Berufsgruppen

Für uns steht die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Mittelpunkt, um eine umfassende Betreuung unserer Kunden*innen zu gewährleisten. So stellen wir eine ganzheitliche und individuelle Betreuung sicher.

  • Beratung und Informationen von Angehörigen
    Die Angehörigen werden regelmäßig über den Gesundheitszustand informiert. Verbessert oder verschlechtert sich der Gesundheitszustand, wird dies zeitnah kommuniziert. So schaffen wir Transparenz und die Möglichkeit, gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
  • Kontinuierliche Kommunikation mit den Ärzten
    Ärzte werden über alle relevanten Veränderungen des Gesundheitszustandes informiert. Dies ist wichtig, damit ärztliche Entscheidungen auf aktuellen Informationen basieren und gegebenenfalls Anpassungen in der Behandlung vorgenommen werden können. Bei Sprachbarrieren unterstützen wir und helfen bei Übersetzungen, erklären und beraten in der Muttersprache.
  • Family Connect Dokumentation
    Unseren Kunden*innen und Angehörigen bieten wir eine digitale Pflegedokumentation an. Diese Art der Dokumentation bietet eine transparente und effiziente Möglichkeit, Informationen über den Pflegeverlauf auszutauschen und wichtige Details jederzeit zugänglich zu machen. Mit der digitalen Dokumentation haben Sie Zugriff auf Pflegeberichte, den aktuellen Medikamentenplan oder die Vitalwerte.

Dokumentation

Unser Pflegedienst wDomu arbeitet mit dem Dokumentationsinstrument SIS®, einem Strukturmodell für die Pflege. Es vereinfacht den Pflegeprozess und gewährleistet gleichzeitig eine hohe Pflegequalität und wird der ganzheitlichen und individuellen Pflege gerecht. Die fachliche Einschätzung zur Beurteilung der Pflege- und Betreuungssituation erfolgt anhand von sechs Themenfeldern. In diesen können alle relevanten Hilfs- und Pflegebedarfe erfasst werden.

  • Kognition und Kommunikation
  • Mobilität und Bewegung
  • Krankheitsbedingte Anforderungen und Belastungen
  • Selbstversorgung
  • Leben in sozialen Beziehungen
  • Haushaltsführung

Zusätzlich wird eine Risikomatrix ausgefüllt, um pflegerische Risiken wie Dekubitus, Sturz, Inkontinenz, Mangelernährung und Schmerzen oder andere Risiken zu erkennen. Vor der Planung erfolgt immer eine Beratung, damit unsere Kunden*innen auf dieser Grundlage über die durchzuführenden Maßnahmen mitentscheiden können. Die Maßnahmenplanung wird dann individuell an die Bedürfnisse und den Zustand der Kunden*in angepasst. Im Pflegebericht werden alle geplanten Abweichungen sowie wichtige Beobachtungen und gesundheitliche Besonderheiten dokumentiert.
Die Verlaufskontrolle erfolgt bei akuten Ereignissen und in individuell festgelegten Abständen. Die Gesamtsituation soll jedoch mindestens 2 x jährlich evaluiert werden. Das Ergebnis wird im Pflegebericht festgehalten.

So sichern wir unsere Qualität

Unser Pflegedienst wDomu hat entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die dafür sorgen, dass unsere Kunden*innen zuverlässig, professionell und würdevoll in ihrem häuslichen Umfeld versorgt werden. Ein transparenter Pflegeprozess, regelmäßige Schulungen sowie interne und externe Qualitätskontrollen sind unerlässlich, um die hohen Anforderungen an die ambulante Pflege zu erfüllen und kontinuierlich zu verbessern.

Maßnahmen zu Qualitätssicherung

  • Schulungen und Fortbildungen
    Unsere Mitarbeiter*innen erhalten regelmäßig interne und externe Schulungen, um immer auf dem neuesten pflegefachlichen Stand zu sein.
    Neue pflegefachliche Erkenntnisse werden integriert, um die Fachkompetenz zu erhalten. Unsere Mitarbeiter*innen haben freien Zugang zu Fachliteratur.
  • Expertenstandards und Pflegehygienestandards
    Wir haben schriftlich festgelegte, einheitliche Verfahrensanweisungen, um die fachlich korrekte Durchführung der Pflege zu gewährleisten
  • Pflegevisiten
    Wir überprüfen in regelmäßigen Abständen, die Pflegemaßnahmen vor Ort.
  • Fallbesprechungen
    Wir führen regelmäßig Fallbesprechungen durch, in denen wir komplexe Pflegesituationen ausführlich besprechen, um die bestmögliche Pflege zu gewährleisten.
  • Qualitätszirkel
    Wir treffen uns regelmäßig in einer Arbeitsgruppe, um die Qualität der Pflege zu reflektieren, Probleme zu benennen und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln.
  • Beschwerdemanagement
    Wir haben ein Beschwerdemanagementsystem, das es Kunden*innen oder Angehörigen ermöglicht, Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu äußern. Beschwerden werden zeitnah bearbeitet.
  • Kundenzufriedenheit
    Die Zufriedenheit ist uns besonders wichtig, deshalb führen wir regelmäßig Kundenbefragungen durch.